Referenzbericht Erstellung VMware und DataCore Cluster

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Referenzbericht Erstellung VMware und DataCore Cluster

Am 16. April 2015, Gepostet von , In Allgemein, Blog, DataCore, Fujitsu, Storage, Veeam, VMware, WatchGuard

VMwaredatacoreVeeam Logo5606_Fujitsu_Logo_-_Symbol_Mark_-_red_RGB_for_Illustrator Referenzbericht zur Erstellung eines hochverfügbaren VMware und DataCore Clusters

Die Anforderungen

Ein mittelständischer Kunde mit mehreren Produktionsstandorten plante die Einführung einer neuen Software mit hohen Leistungsanforderungen. Die bisherige IT-Umgebung bestehend aus Fujitsu Primergy VMware vSphere Hosts und und Fujitsu DX-Storage und genügte den Anforderungen an das neue ERP-System nicht. Statt einer Aufrüstung sollte geprüft werden, ob gleichzeitig mit der Erneuerung die Konsolidierung der zentralen IT mit der zu dem Zeitpunkt autarken IT einiger Unternehmensstandorte wirtschaftlich abbildbar ist.

Im Lastenheft standen weiterhin eine hohe Ausfallsicherheit, eine sehr hohe Verfügbarkeit, die teilweise Weiternutzung der vorhandenen Server sowie eine einfache Verwaltbarkeit. Insbesondere muss auch ein Arbeiten beim Untergang eines Standortes an den anderen Standorten weiter gegeben sein. Die neue Infrastruktur sollte so vorbereitet sein, dass die IT-Abteilung des Kunden direkt nach der Installation mit der Übertragung der bisherigen virtuellen Maschinen arbeiten kann.

Die Vorgehensweise im Vorfeld

Eine unmittelbare Anforderung war die sofortige Bereitstellung zusätzlicher Kapazitäten. Dieses wurde durch die Lieferung eines Mietservers aus unserem Pool am nächsten Tag realisiert. Die IT-Abteilung gab die groben Eckdaten des Projektes durch – Hochverfügbarkeit, benötigter Speicherplatz, Zahl und Kapazitätsanforderungen der virtuellen Server, Zahl der gewünschten Hosts sowie benötigte Lizenzen. Auf dieser Grundlage wurde ein Überblicksangebot erstellt um die benötigten Mittel ungefähr abschätzen zu können.

Nach diesem Überblicksangebot ging es in die Detailplanung. Dazu ist einer unserer erfahrenen VMware und DataCore-Spezialisten zum Kunden gefahren. In einem gemeinsamen Termin sind nach der Ortsbegehung die Details besprochen, mögliche Schwachpunkte der bisherigen Planung aufgedeckt, Lösungsmöglichkeiten erörtert und ein genauer Plan ist festgelegt worden. In diesen Plan sind auch zukünftige Anforderungen eingeflossen, um die Auslegung bzgl. der initialen Kapazitäten als auch der wirtschaftlich sinnvollen Erweiterbarkeit berücksichtigen zu können.

technische Prüfung

Auf Grundlage dieses Plans ist das Angebot angepasst worden und hat eine technische Machbarkeitsprüfung stattgefunden. Die technische Prüfung beinhaltete die Sicherstellung der Kompatibilität neuer und vorhandener der Hard- und Softwarekomponenten untereinander mit Hilfe der Herstellerfreigaben sowie eigener Erfahrungen. Zu dieser Prüfung gehörte beispielsweise auch die Klärung der Entfernung zwischen den Standorten um die entsprechenden Glasfaserkomponenten wie passende SFP-Transceiver oder auch einfach Prüfung der geplanten und benötigten Ports bei den Switches, optimale Lizenzform, Weiternutzung vorhandener Lizenzen usw. Auch die Abschätzungen in Bezug auf Erreichung der geforderten Ziele bei Performance und Ausfallsicherheit sind vorgenommen worden.

Bei dabei auftauchenden Fragen ist durch eine enge und unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem Kunden und unserer Technik und unserem Vertrieb innerhalb weniger Tage eine Lösung herausgekommen, die alle Anforderungen des Kunden abdeckte und bei der wir gleichzeitig die Funktion garantieren können. Auch die während dieses Prozesses aufkommenden Änderungen wie beispielsweise weiter Optimierung der bestehenden Netzwerkstruktur sind kontinuierlich eingeflossen.

Die Konfiguration

Die Eckdaten der finalen Konfiguration

  • vier Fujitsu Primergy RX2510 VMware vSphere Hosts mit jeweils 256 GB RAM, zwei 12-Kern Prozessoren, redundante 16 Gbit FC-Anbindung, 1 und 10 Gbit Netzwerkanbindung
  • zwei DataCore SANsymphony Hosts realisiert mit Fujitsu Primergy Servern und je 256 GB RAM, 4x 16 Gbit FC-Anbindung, 1,2 TB PCIe SSD und Eternus Storage-Erweiterung
  • vier Brocade FC-Switches für die SAN-Anbindung
  • vier HP Procurve Switches für den Netzwerk Backbone
  • Veeam Enterprise für die Datensicherung
  • ein Backup-Server mit FC- und iSCSI-Anbindung
  • VMware vSphere 5 Enterprise Plus Lizenzen
  • Watchguard-Firewalls redundant ausgelegt zur Standortvernetzung
  • sowie die entsprechenden 19″ Schränke, Verkabelungsoptionen, KVM-Switches, USVs, Kabel usw.

Das Angebot und der Auftrag beinhaltete die komplette Vorbereitung, Verkabelung, Lieferung, Einbau, Inbetriebnahme und der Geräte zum Festpreis. Ebenso haben indivduelle Einweisungen und Schulungen stattgefunden.